10 essbare Blätter von Gemüse

Gemüse

Wenn du Gemüse kaufst, hast du es bestimmt oft auf die Früchte abgesehen – wie bei Paprika – oder du isst die Wurzeln – wie bei Karotten. Oft kannst du jedoch auch andere Teile oder sogar die gesamte Pflanze essen. Besonders die Blätter sind oft gesünder und leckerer als gedacht. Wir erklären, welche 10 du essen kannst, inklusive passender Rezepte.

Im konventionellen Handel werden Blätter meist vor dem Verkauf schon entfernt. Doch das ist schade, denn: Viele Gemüseblätter sind essbar! In VollCorner-Filialen findest du häufig Karotten mit reichlich Möhrengrün oder Radieschen mit frischen grünen Blättern dran. Und auch zuhause brauchst du dieses Grünzeug nicht wegzuwerfen. Wir erklären, wie du sie am besten zubereitest (Salat? Suppe? Geröstet?) und welche du auf keinen Fall essen solltest.

Allein in Deutschland fallen dem Bundesernährungsministerium zufolge jedes Jahr etwa 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an, laut der WWF-Studie „Das große Wegschmeißen“ sind es sogar 18 Millionen Tonnen. Der WWF rechnet hoch: Pro Sekunde landen über 300 Kilo Lebensmittel im Müll – die eigentlich noch genießbar sind!

Natürlich fällt dieser Müll nicht nur in Privathaushalten an. Durch die gesamte Produktionskette hindurch könnte und sollte Lebensmittelverschwendung besser vermieden werden. Auch wir als Händler von hochwertigem Gemüse sehen uns in der Verantwortung und schmeißen so wenig weg wie nur irgend möglich. Wusstest du zum Beispiel, dass übriggebliebene Lebensmittel in allen 20 VollCorner-Märkten von Freiwilligen der Initiativen Foodsharing und FoodCaring abgeholt werden?

Schon beim Einkauf bemühen wir uns, immer nur so viel einzukaufen, wie unsere Kund:innen brauchen. Und was nicht ganz schnell weg ist, wird erst einmal reduziert verkauft. Lies hier mehr über unseren Grundsatz „Teller statt Tonne!

Außerdem sind essbare Gemüseblätter gesund – manchmal sogar gesünder als die Teile, die wir für gewöhnlich essen. Die Verbraucherzentrale Bayern erklärt zum Beispiel: Junge Kohlrabiblätter liefern dir fast doppelt so viel Vitamin C wie die Knollen. Auch bei der Roten Bete enthalten Stiel und Blätter mehr Vitamine und Mineralstoffe als die Rübe.

Generell gilt: Die jungen, zarten Blätter kannst du meist roh essen, zum Beispiel im Salat. Etwas größere, schon ältere Blätter schmecken besser gegart, zum Beispiel in Suppen oder im Ofen geröstet. Natürlich bietet es sich an, die Blätter in demselben Gericht wie den Rest des Gemüses zu verwenden, weil sie dann ja ohnehin „übrig“ sind. Deshalb stellen wir dir hier Rezepte vor, in denen du alle Teile des Gemüses verwenden kannst.

Einige dieser Gemüse sind sehr gut lagerfähig und können daher das ganze Jahr auf den Teller. Die frischen jungen Blätter sind aber meist nur noch dran, wenn das Gemüse gerade Saison hat, denn sie verwelken schneller.

  1. Karottenblätter: Das junge, zarte Möhrengrün kannst du einfach roh essen. Es schmeckt leicht bitter, aber ähnlich wie Petersilie. Probiere es doch mal als Pesto, als Topping für Suppe, Salat, geröstete Karotten oder gegrillte Karotten!
  2. Mairübchenblätter: Mairübchen findet man in Deutschland gar nicht so oft. Sie sind besonders zarte Knollen, die, wie der Name sagt, im Mai Hochsaison haben. Die Blätter der Mairübe schmecken ähnlich wie Radieschenblätter – angenehm mild-würzig. Verwende sie roh als Topping oder gegart in einer cremigen Soße.
  3. Rote-Bete-Blätter: Schmecken leicht erdig, aber angenehm. Verwende die zarten jungen Blätter zum Beispiel als Topping für marinierte Rote Bete oder Rote Bete-Ingwer-Suppe. Sieh dir auch unsere Warenkunde zu Rote Bete an, um mehr über die gesunde Knolle zu erfahren.
  4. Kohlrabi-Blätter: Die jungen Kohlrabi-Blätter kannst du roh essen, ältere sind besser gekocht. Der Geschmack ist mild und erinnert an Mangold oder Spinat. Verwende sie zum Beispiel in kleine Röllchen geschnitten als Topping für unser Kohlrabi-Kartoffel-Gratin. In unserer Warenkunde Kohlrabi erfährst du mehr über die knackige Knolle.
  5. Radieschenblätter: Roh sind die Radieschenblätter angenehm würzig und geben deinen Gerichten einen Kick. Nutze sie zum Beispiel als Topping für unseren Spargelsalat mit Radieschencarpaccio. Erfahre mehr über die typisch bayerische scharfe Knolle in unserer Warenkunde Radieschen.
  6. Fenchelgrün: Rohes Fenchelgrün ähnelt im Geschmack Anis und passt somit zu allem, wozu Anis auch passt. Mix es in Salate, Suppen oder gönn es dir zu Fischgerichten. In unserem Champagner-Roggen-Salat verwendest du eine Fenchelknolle und das Fenchelgrün kommt direkt als Topping obendrauf.
  7. Brokkoliblätter: Schmecken ähnlich wie Brokkoli, nur milder. Du kannst sie in Aufläufen, als Pesto oder Beilage verwenden.
  8. Knollensellerieblätter: Knollensellerieblätter schmecken besonders intensiv und erinnern an Liebstöckel. Du kannst sie auch trocknen und einfrieren, um sie immer als praktisches Würzmittel zur Hand zu haben.
  9. Blumenkohlblätter: Schmecken mild und leicht nussig. Da sie an einem Ende etwas dicker sind, bieten sie sich für den Ofen an: Gib einfach etwas Öl drauf und würze mit Salz und Pfeffer an und gare sie für ein paar Minuten im Ofen. Dann kannst du sie als Beilage, zum Beispiel für Kartoffelgerichte verwenden.
  10. Rettichblätter: Sind roh genießbar und haben einen leicht scharfen Geschmack. Nutze sie als Salatzutat oder in Sandwiches oder Aufstrichen – richtig erfrischend!

Übrigens: In unseren Saisonkalendern, zum Beispiel dem VollCorner Saisonkalender für August, kannst du nachlesen, welches Obst und Gemüse hier gerade Saison hat.

So gesund und lecker die meisten Gemüseblätter auch sind: Es gibt ein paar, die du lieber nicht auf deinen Teller packen solltest, denn sie enthalten Stoffe, die sogar gesundheitsschädlich sein können. Dazu gehören zum Beispiel die Blätter von Kartoffeln und Tomaten. Diese enthalten sogenannte Solanine und Alkaloide – Gifte, die Magenbeschwerden, Übelkeit und Durchfall verursachen können.

Die Blätter von Rhabarber sind ebenfalls nicht für den Verzehr geeignet, da sie hohe Mengen an Oxalsäure enthalten, welche Nierensteine begünstigen kann.


Winter auf den Gemüsefeldern

Mann beim Spinaternten

Auch im Winter bieten wir besonders gerne Gemüse aus dem Münchner Umland an, obwohl die Auswahl jetzt natürlich kleiner ist. Doch was machen unsere Bio-Gärtnerinnen und -Gärtner eigentlich wenn es draußen kalt ist und – zumindest auf den ersten Blick – die Felder ruhen? Urban vom Obergrashof in Dachau und Alexander vom Biolandhof Fuchs in Schrobenhausen geben uns einen Einblick.

Tipp: Welche regionalen Sorten du aktuell in unseren Gemüseabteilungen findest, siehst du auf unserem monatlichen Saisonkalender. Den gibt's online oder in unseren Biomärkten zum Mitnehmen.

"Während im Sommer um die 40 Menschen im Morgenkreis um 07:00 zusammen stehen, sind es jetzt, Anfang des Jahres, zwei tapfere Handvoll. Die Felder draußen liegen brach oder unter Grün-Düngung und warten auf’s Frühjahr. Für die Verbliebenen gibt es trotzdem genug zu tun: Kühe und Schafe wollen auch im Winter gefüttert und ausgemistet werden.

Die Lagerware aus der Kühlung – Rote Bete, Sellerie, Pastinaken, die letzten Möhren – wird portionsweise gewaschen, aufbereitet und kommissioniert. Und damit wir alle im Winter nicht ganz vergessen, wie Grün aussieht, bündeln wir Treibschnittlauch, packen Kresseschälchen und ernten Feldsalat.

Eine wichtige Winterkultur ist auch unser Chicorée: Die im Sommer angebauten und im Herbst gerodeten Wurzeln treiben im Dunkeln und Warmen neu aus.

Nach ca. 3 Wochen sind die bleichen Chicorée-Sprosse erntereif und werden geputzt und verpackt.

Im Samenbau dreschen wir das Saatgut, reinigen es und setzen Keimtests an. Außerdem gilt es, die Elitepflanzen der zweijährigen Arten für die Saatgutgewinnung nächstes Jahr zu überwintern: Fenchel und Blumenkohl stehen eingepackt unter Vlies und warten auf Wärme und Licht für den Neuaustrieb.

Der Winter ist natürlich auch Schreibtisch-Zeit: Die Anbauplanung für die kommende Saison steht an, Betriebsdokumentationen sind abzuschließen, Berichte und Anträge zu schreiben. Alles in allem geht es bei uns am Obergrashof deutlich ruhiger zu, die Erde ruht sich aus, wir auch (zumindest ein bisschen) und freuen uns auf den Frühling draußen!

Bei uns dauert die Ernte vieler Lagergemüsearten meist bis in den November. Dieses Jahr haben wir die letzten Wurzelpetersilie erst kurz vor Weihnachten geerntet. Dann sind die Lager mit Wintergemüse wie Kraut, Wurzelgemüse aber auch Zwiebeln, Kürbissen und Süsskartoffeln gefüllt. Die bereiten wir nach Bestellung über den ganzen Winter peu a peu auf - bürsten, waschen und sortieren die Ware für unsere Kunden.

Schon Ende November beginnt die Planung fürs neue Jahr - Festlegung der Fruchtfolge auf den Feldern, Bestellung von Saatgut und Jungpflanzen. Immer wenn es die Zeit erlaubt, werden alle Maschinen durchgeschaut, bei Bedarf repariert und dann eingewintert.

Besonders viel Spass macht mir persönlich, das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen. Zu überlegen was gut gelaufen ist und wo es Verbesserungsmöglichkeiten an Sorten, Abläufen und an Maschinen gibt. Schliesslich will man ja mit seinem Team jedes Jahr ein Stückchen besser werden!

Auch wir freuen schon darauf, wenn wir im Frühjahr wieder viele Sorten aus Dachau und Schrobenhausen anbieten können und sagen Danke für den spannenden Einblick!"


Eure Spende für Horizont

Im Dezember hattet ihr die Möglichkeit, 500 gesammelte Carrots zu spenden – das entspricht einem Wert von 10 €. Dank eurer großartigen Beteiligung kamen in nur wenigen Wochen 7.700 € zusammen!

Ihr habt entschieden, wohin das Geld gehen soll: Der Betrag wurde an den "Horizont e.V."  überwiesen. Die die Münchner Organisation gibt obdachlosen Kindern und Müttern ein Zuhause, Schutz und die Chance auf einen Neuanfang.

Wir sagen herzlichen Dank an alle, die Carrots gespendet haben!


Bio-Handwerk: Mit Liebe gekocht

Bio-Fertiggerichte

Am besten schmeckt immer noch selbstgekocht – da sind sich die meisten einig. Doch dafür ist nicht immer Zeit. Wir stellen dir in Teil IV unserer Artikelreihe zum Lebensmittelhandwerk drei Hersteller vor, die eine echte Alternative bieten: in Handarbeit hergestellte Bio-Fertiggerichte mit hochwertigen Zutaten und ohne künstliche Zusätze.

Dass Fertiggerichte zu viel Fett, Zucker und Geschmacksverstärker enthalten und generell wenig nährstoffreich sind, stimmt schon längst nicht mehr. Vor allem im Bio-Bereich glänzen einige Hersteller durch ihr handwerkliches Können, ihre naturbelassenen Rezepte, und natürlich den Geschmack.

Bei Kammergold ist alles vegan und natürlich alles Bio. Um maximalen Geschmack zu garantieren, arbeiten Geschäftsführer Martin Riedel und sein Team besonders gerne mit Röstaromen: Für jedes Gericht rösten sie Zwiebeln in Öl an, tomatisieren sie und löschen alles mit Rotwein ab. Erst dann kommen die weiteren Zutaten dazu. So bringt jedes Gericht ganz viel Umami auf den Teller – aufwärmen und fertig!

Und nicht nur das Kochen, auch das Abfüllen und Etikettieren ist bei Kammergold Handarbeit. Ganz ohne Zuatz- oder Konservierungsstoffe sind sie dank einer innovativen Methode von Kammergold ungekühlt bis zu einem Jahr haltbar. Lust zu probieren? Bei VollCorner findest du alle vier Sorten: Curry, Bolognese, Gulasch und Linsensuppe.

Bei den gefüllten Teigprodukten aus dem Kühlregal von SOTO ist vor allem der Teig wichtig. Nur wenn die Zutaten sorgfältig und genau verwogen und gemischt werden und der Teig behutsam und der Teigmaschine zugeführt wird, stimmt am Ende das Ergebnis. Dieser Vorgang erfordert viel Liebe zum Detail und eine präzise handwerkliche Ausführung.

SOTO verwendet für seine Bio-Produkte nur natürliche Zutaten, bevorzugt aus der Region. Deren Qualität hängt auch von Jahreszeit und Witterung ab. Umso wichtiger ist es, dass die Rezepturen immer mit Handwerksverständnis und einer Portion Fingerspitzengefühl hergestellt werden, damit am Ende die Balance stimmt. Denn die richtige Textur der Mischung ist essentiell für die Formbarkeit der SOTO-Produkte.

Sogar die Gewürzmischungen werden bei SOTO im Haus selbst entwickelt und zusammengemischt. Diese sind wesentliche für den einzigartigen Geschmack der Frühlingsrollen und Co. Ihre Rezeptur ist – so Geschäftsführerin und Gründerin Maria Schramm – "ein gut gehütetes Geheimnis, weshalb nur ausgewählte Personen Zugang zu unserer Gewürze-Schatzkammer erhalten."

„Wir kommen beide aus der gehobenen (veganen) Gastronomie. Dort ist Kochen Handarbeit. Jedes Gericht wird einzeln frisch zubereitet. Es wird auf Zusatzstoffe verzichtet. Diese Qualität haben wir in unsere JooTi-Küche mitgenommen.“ Das erklären Joachim Schwarz und Timo Kreuzer, die Gründer von JooTi. Diese hohen Ansprüche schmeckt man: Würziges Chili sin Carne, cremiges Daal, ihre herbstliche Kürbissuppe und mehr kochen sie täglich frisch aus Zutaten, die Großteils aus Bayern kommen.

Warum nicht einfach seltener, aber dafür größere Mengen kochen? „Wir kochen täglich und in kleinen Mengen. So kommen die Gerichte immer maximal frisch in die Läden. Außerdem können wir damit flexibel auf die Einzelqualität, zum Beispiel bei den Gemüsen, eingehen. Ist die Chili z.B. besonders scharf, kommt davon natürlich etwas weniger ins Curry. Es ist eben jede Ernte anders .“

Besonders wichtig ist ihnen, dass sie zu 100 % Bio und viel vegan kochen und auf Zusatzstoffe verzichten. „Frisches Kochen erfordert immer Fingerspitzengefühl für genau die Lebensmittel, die wir gerade im Topf haben“, erklären die erfahrenen Köche.

Jeder JooTi-Becher, den du im VollCorner-Kühlregal findest, wurde von Hand befüllt. „Das ist ein großer Aufwand, doch für die Qualität vor allem bei unseren Hauptgerichten mit Reis besonders wichtig“, erläutern Joachim und Timo. „Der Reis kommt unten in den Becher, das Gemüse obendrauf. So vermischen sich beide erst beim Erwärmen. Der Reis bleibt bis zum Genuss bissfest – wie frisch gekocht.“

Du möchtest mehr über Lebensmittel aus Handarbeit erfahren? Sieh dir die anderen Artikel in unserer Handwerks-Reihe an:

Entdecke auf unserer Partner-Seite noch mehr großartige Marken und Hersteller, mit denen VollCorner zusammenarbeitet.


3 Fragen an unseren Sommelier

Weinberatung

Schon seit 2015 steht unser Sommelier Nazrul Sandmann uns mit Wissen und Empfehlungen zur Seite. Nicht nur in unserem BioVino in Haidhausen, sondern auch wenn es darum geht, das Wein-Sortiment für unsere Biomärkte zusammenzustellen. Hier verrät er uns, warum er Sommelier geworden ist, obwohl in seiner Heimat kaum Wein getrunken wird.

Sommelier – war das schon immer dein Traumjob?

Ich bin mit 21 aus Bangladesch nach Europa gekommen. In meiner Heimat trinkt man keinen Wein. Deshalb habe ich das erste Mal erst mit 20 auf Reisen einen ganz billigen Wein probiert (lacht). Während meines Studiums in der Schweiz und meiner Ausbildung in einem guten Münchner Hotel (Königshof) bin ich dann auf den Geschmack gekommen. Daraus entwickelte sich eine große Leidenschaft zu gutem Wein und Essen, die ich zum Beruf gemacht habe.

Was gefällt dir besonders an der Arbeit mit Bio-Wein?

Wein ist für mich ein Genuss-Lebensmittel. Umso wichtiger finde ich es, beim Anbau auch die Umwelt zu schonen und auf Chemikalien zu verzichten. Übrigens Bio-Wein enthält oft weniger zugesetzten Schwefel als konventionelle Weine. Deshalb kann es sein, dass man von Bio-Wein weniger Kater-Kopfschmerzen bekommt. Auch ein guter Effekt oder? Die Menge macht natürlich auch den Unterschied.

Braucht ein Sommelier eine übersinnliche Gabe oder kann man das lernen?

Wichtig ist, Komponenten und Rezepturen gut zu kennen und zu wissen, wie etwas zubereitet wird. Denn braten oder grillen ist nicht gleich dünsten. Auch die Beilagen oder die Jahreszeit können wichtige Faktoren sein, um den perfekten Wein auszusuchen. Geschmack und Geruch kann man trainieren, in dem man bewusst an Dingen riecht – von Tomaten, Beeren bis zu Blüten oder Leder.  Ich kann nur ermutigen es mal auszuprobieren. In unseren Weinproben kannst du verschiedene Bio-Weine entdecken und beginnen, die Unterschiede zu schmecken.


CarrotCard Spendenaktion

Ihr habt abgestimmt: Wir sammeln dieses Jahr für den Horizont e.V.!

Seit über 25 Jahren unterstützt die Münchner Initiative Kinder und Mütter, die plötzlich auf der Straße stehen. Mit sicherem Wohnraum, Geborgenheit und intensiver Betreuung.

Bis 31.12. hast du die Möglichkeit, deine Carrots für diesen guten Zweck einzusetzen: Für je 500 gesammelte Carrots spenden wir 10 Euro ‒ und verdoppeln am Ende die Summe!

 

 

So funktioniert's:

1. Du hast 500 Carrots gesammelt.

2. Teile uns an der Kasse vor Beginn des Kassiervorgangs mit, dass du deine Carrots spenden möchtest.

3. Der Spendencoupon wird durch unsere Kassenmitarbeiter:innen aktiviert.

4. Pro 500 Carrots gehen 10 € an Horizont e.V..

Danke!

 

 


Bio-Fleischtheken bei VollCorner

Unser hochwertiges Bio-Fleisch beziehen wir von unseren regionalen Partnern, den Herrmannsdorfer Landwerkstätten aus Glonn, der Tagwerk Bio-Metzgerei aus Niederhummel bei Freising oder Chiemgauer Naturfleisch aus Trostberg.

In diesen VollCorner Biomärkten findest du eine Bio-Metzgertheke:

  • VollCorner Allach Franz-Nißl-Str. 41
  • VollCorner Nymphenburg/Gern Nederlingerstr. 72
  • VollCorner Schwanthalerhöhe Schwanthalerstr. 111
  • VollCorner Bogenhausen Warthestr. 1
  • VollCorner Gauting Leutstettener Str. 2 – Herrmannsdorfer Landwerkstätten
  • VollCorner Solln Wolfratshauser Str. 204 – Herrmannsdorfer Landwerkstätten

Die Voelkel Hygge Tour kommt zu uns!

Ende November bekommen wir Besuch vom Voelkel Hygge Bus Team! Mit einer Vielfalt an Heißgetränken aus der Naturkostsafterei werden sie für wohlig-warme Stimmung sorgen. Am Voelkel Glücksrad warten zudem viele spannende Gewinne darauf, verteilt zu werden.

Hier macht der Voelkel Hygge-Bus Halt:

  • 29. November, 10-17 Uhr: Vor dem VollCorner in Allach, Franz-Nißl-Straße 41 in München
  • 30. November, 10-17 Uhr: Vor dem VollCorner in Gauting, Leutstettener Str. 2 in Gauting

Für jeden verkauften Punsch oder Glühwein spendet der Bio-Pionier aus dem Wendland auch in diesem Jahr wieder 5 Cent an die Kältehilfen in Deutschland – und schenkt so Menschen ohne Obdach dringend benötigte Wärme.

Ein geselliges Miteinander, leckere Getränke in Bio- und Demeter-Qualität und damit ganz nebenbei noch Gutes tun – das wird ein Fest nach unserem Geschmack. Ob alleine oder zusammen mit Freunden und Familie: Wir freuen uns auf dich!


Genusstag am 12.10.

Schau am Samstag, den 12.10. in unserem großen VollCorner Flagshipstore in der Schwanthalerstr 111 vorbei und lerne viele unserer Partner persönlich kennen!

Von 10:00 bis ca. 18:00 Uhr hast du die Möglichkeit, an den Ständen zahlreicher Bio-Hersteller, Lieferanten und Organisationen Bio-Produkte zu verkosten, die Menschen hinter den Marken kennenzulernen und dich auszutauschen.

Probiere beispielsweise leckere Brot und Backwaren, Käse- und Wurstspäzialitäten, Schokolade, Kaffee, Säfte oder Bier! Unser Vino-Sommelier lädt zu Wein-Verkostungen ein und von Cattier und Primavera kannst du dich zu Naturkosmetik beraten lassen (mehr Infos unten).

Lerne unsere Partner kennen!

Mit dabei sind bekannte Bio-Größen wie Andechser, Voelkel oder bio-verde.

Außerdem viele beliebte VollCorner Lieferanten aus dem Münchner Umland wie Fritz Mühlenbäckerei, First8 Kombucha, Echt Jetzt, Supremo, Riedenburger Brauhaus, Herrmannsdorfer Landwerkstätten,  TAGWERK Bio Metzgerei oder ChocQlate.

Hochwertige Wurst-und Käse Spezialitäten gibt's von Pedrazzoli Salumificio und Schilcher Käse.

Zu nachhaltigem Einkaufen & Ernährung austauschen könnt ihr euch außerdem mit
FoodCaring, guudCard oder dem Obergrashof mit seinem Projekt Ökosaat.

Kosmetik-Beratungen

In unserer großen Naturkosmetikabteilung sind außerdem Cattier und Primavera vor Ort.

Bei Primavera kannst du bereits vorab online Termine zu einer persönlichen Kosmetikberatung (ca. 30 Min.) buchen! Mehr Infos gibt's auf den Aufstellern in unseren Kosmetikabteilungen oder hier.

Der Markt bleibt während des Genusstags regulär für den Einkauf geöffnet. Somit kannst du deinen Einkauf mit der Verkostung von Bio-Produkten verbinden. 

Wir freuen uns sehr über deinen Besuch!


Eier vom Zweinutzungshuhn

Schon lange setzen sich unsere VollCorner Eierlieferanten dafür ein, unabhängig von der Rasse auch die Brudergockel mit aufzuziehen. Unser Partner Bicklhof in Peiting geht nun noch einen Schritt weiter: Mit Zweinutzungshühnern.

Ab Mitte September 2024 bieten wir die besonderen Eier auch in unseren VollCorner Biomärkten an - zunächst in unseren Filialen Dom-Pedro-Straße, Nederlinger Straße, Gauting, Schwanthalerstraße, Warthestraße, Wolfratshauser Straße und Würmtal Straße.

• Heute werden i.d.R. unterschiedliche Hühnerrassen verwendet, je nachdem, ob für Eier oder Fleisch.
• Das bedeutet, dass bei Lege-Rassen oft nur weibliche Tiere leben dürfen, denn die (Bruder-)Hähne dieser Rassen setzen kaum Fleisch an.
• Bei Zweinutzungs-Rassen ist das anders: Die Hennen liefern Eier, die Gockel Fleisch.
• Zusätzlich sind diese nicht auf Hochleistung gezüchtet und können so ein artgerechteres Leben mit weniger Leistungsdruck führen.
• Für Betriebe wie den Bicklhof ist das auch ein doppelter Wert, sie können von einer Rasse sowohl Legehennen als auch Masthähnchen aufziehen.
• Nach dem Motto „Klasse statt Masse“ entstehen so Eier und Fleisch in hoher Qualität – und mit mehr Tierwohl.

Greift zu, gemeinsam können wir dieses Engagement weiter vorantreiben!