Asiatisch Fermentiertes von ganz nah

Tempeh, Kombucha und Kimchi haben ihre Wurzeln in Asien – hergestellt werden sie inzwischen aber auch direkt bei uns in der Region. Drei unserer regionalen Partner zeigen, wie sich traditionelle Fermentation mit Bio-Rohstoffen aus der Region verbinden lässt: Heute geht’s um Tempeh, Kombucha und Kimchi.

Bei den fermentierten Produkten stammen übrigens hauptsächlich die Rezepte und Handgriffe aus Asien. Bei den Zutaten sieht es anders aus: Um möglichst umwelt- und klimafreundliche Fermente anzubieten, verwenden die Hersteller mit Vorliebe Gemüse und Getreide aus der Region.

Wozu zum Beispiel Sojabohnen aus Asien importieren, wenn diese auch in Bayern wachsen? Stephanie und Markus Schnappinger von der tempehmanufaktur greifen deshalb auf süddeutsches Bio-Soja zurück. Auch der Kimchi von completeorganics entsteht zum Großteil aus Kraut, Rettich, Karotten und Co, die regionalem Öko-Anbau entstammen.

Übrigens: Im VollCorner Podcast »Besser Bio?!« interviewen wir diese drei Marken in der Folge Fermentiert & Bio, bitte! Jetzt reinhören.

1. Tempeh von der tempehmanufaktur

Tempeh-Gemüsespieße lassen sich perfekt mit weiteren regionalen Zutaten wie Zucchini und Kartoffeln zubereiten.

Tempeh ist ein echtes Traditionsprodukt. Zwar nicht bei uns, aber in Indonesien. Dort wird es schon seit Jahrhunderten hergestellt und gilt dort noch heute als Grundnahrungsmittel.

Traditionell wurden dafür Sojabohnen in Bananen- oder Hibiscusblätter eingewickelt. Die Blätter enthalten einen natürlichen Edelschimmelpilz, durch den die Bohnen fermentieren. Daraus entsteht ein schnittfester Block voller Umami-Geschmack, in dem die Bohnen noch klar zu erkennen sind.

In ihrer Manufaktur verarbeitet die tempehmanufaktur das hauptsächlich aus Deutschland und Österreich stammende Bio-Soja nach traditionellem Vorbild und mit moderner Technik. Sie impfen die gekochten Bohnen direkt mit dem Edelschimmelpilz und lassen sie in ihren eigenen Reiferäumen zu Tempeh reifen. Danach bekommen die Tempeh-Blöcke – außer natürlich der Tempeh Natur – noch eine würzige Marinade, sodass du noch weniger Arbeit in der Küche damit hast.

Neben den kurzen Wegen beim Soja spielt bei der Herstellung auch Handarbeit eine wichtige Rolle. „Es gibt keine Maschinen, die Tempeh herstellen“, erklärt Markus Schnappinger, Gründer und Inhaber der tempehmanufaktur. „Natürlich haben wir mittlerweile Maschinen, die uns unterstützen und die Arbeit erleichtern, in unserer Produktion ist aber nach wie vor viel Handarbeit gefragt. Das ist uns auch sehr wichtig, denn nur so können wir garantieren, dass der Tempeh unseren hohen Qualitätsanforderungen entspricht.“

Du kannst Tempeh auch roh essen, doch besonders lecker ist er gebraten, frittiert oder gebacken.

Im Podcast erklärt Markus von der tempehmanufaktur uns den großen Unterschied zwischen Tofu und Tempeh, was passieren würde, wenn man ihn – wie bei Kimchi & Kombucha in dieser Folge der Fall – unpasteurisiert verkaufen würde und welche Tempehsorte sein persönlicher Favorit ist. Mit ihm sprechen wir gleich zu Beginn der Folge. Jetzt reinhören: Fermentiert & Bio, bitte!

Du fragst dich, warum die tempehmanufaktur nicht auf unserer RegioMap zu finden ist? Der Produktionsort, das Allgäuer Günzach liegt etwa 120 km von München entfernt, sodass sie knapp nicht mehr auf unsere RegioMap passt. Eine Herstellung von traditionell indonesischen Lebensmitteln mit Soja aus Europa entspricht jedoch trotzdem unserer Philosphie "So nah wie möglich, so fern wie nötig.", sodass wir sie hier nicht außer Acht lassen wollten.

2. FIRST8 Kombucha aus München

Fermentieren kann man nicht nur Kraut, Teig und Trauben, damit sich daraus Sauerkraut, Sauerteig und Wein bilden: Aus fermentiertem Tee entsteht das ursprünglich aus Ost-Asien stammende Kombucha, das sich auch in Deutschland zum Trend-Getränk entwickelt hat.

FIRST8 produziert seinen Kombucha direkt in seiner Münchner Manufaktur. Dort kocht das Team Essenzen aus Kräutern, presst Früchte selbst und fermentiert und füllt den Kombucha in der eigenen Manufaktur ab.

So funktioniert’s: Eine Hefe- und Bakterienkultur, der sogenannten SCOBY (Symbiotic Culture of Bacteria and Yeast), wird dem gesüßten Tee hinzugefügt und verarbeitet den darin enthaltenen Zucker über Tage oder Wochen hinweg zu verschiedenen Stoffwechselprodukten. Das wiederum sind die lebendigen Mikroorganismen, die dem Kombucha seine probiotische Wirkung verleihen – solange man diese nicht durch eine Pasteurisierung direkt danach abtötet.

Warum ist FIRST8 Kombucha nicht zuckerfrei? Auf die Balance kommt es an – ist der gesamte Zucker wegfermentiert, schmeckt der Kombucha sehr sauer, fast nach purem Essig. Ist er zu kurz fermentiert, enthält er hingegen noch viel Zucker und wenige Mikroorganismen. Deswegen ist ganz zuckerfreier Kombucha entweder nicht besonders lecker oder ihm wurden im Nachhinein andere Süßungsmittel beigemischt …

Bei First 8 gelten nicht nur in dieser Hinsicht die höchsten Qualitätsstandards für Kombucha. Er ist weder pasteurisiert noch gefiltert, enthält wenig Zucker und keine künstlichen Zutaten. Weil er die wertvollen lebendigen Mikroorganismen noch enthält, findest du ihn nur im Kühlregal. Denn bei Zimmertemperatur würde der Kombucha munter weiterfermentieren.

Von Hanna, Gründerin von FIRST8 Kombucha, erfahren wir im Podcast, was es mit Zucker und Alkohol im Kombucha auf sich hat, warum ihrer immer im Kühlregal steht und wie man das Trendgetränk richtig ausspricht („buka“ oder „butscha“). Jetzt reinhören: Fermentiert & Bio, bitte!

3. Kimchi und fermentiertes Gemüse von completeorganics

Es ist weltweit eins der berühmtesten und beliebtesten koreanischen Lebensmittel, und das zurecht: Kimchi ist ein würzig-scharf fermentiertes Kraut bestehend aus Kohl und Rettich, das traditionell als Beilage zum Beispiel zu Fleischgerichten oder auf Reis oder Nudeln serviert wird.

Vom bayerischen Start-up completeorganics gibt es das traditionelle Ferment aus Ostasien jetzt auch mit Gemüse aus regionaler Öko-Landwirtschaft. Geputzt, geschält, geschnitten und gemischt wird von Hand in ihrer Manufaktur in Aschheim bei München. Auch bei der Bestimmung des richtigen Reifegrads im Gärverlauf kommt bei completeorganics menschliche Expertise statt Maschinen zum Einsatz.

Neben klassischem Kimchi gibt es auch eine mildere Variante sowie fermentierten Blumenkohl, Rote Bete und mehr. Natürlich sind auch die Produkte von completeorganics nicht pasteurisiert, damit die wertvollen Milchsäurekulturen erhalten bleiben.

Über Kimchi erzählt uns Boris von completeorganics im Podcast, was passiert, wenn man das fermentierte Kraut ganz lang lagert, wie viel man davon essen darf und warum die koreanische Spezialität auch mit regionalen Rohstoffen funktioniert. Jetzt reinhören: Fermentiert & Bio, bitte!


Rein regional und rein Bio – könnte München so satt werden?

Bavaria

Wenn es um Lebensmittel aus Bayern geht, denken wohl viele zuerst ans Bier. Hopfen gibt es in und um München natürlich zur Genüge, aber auf dem süddeutschen Boden wächst noch viel mehr. Und immer mehr Menschen greifen zu diesen regionalen Lebensmitteln. Doch könnte sich München auch wirklich rein aus dem Umland ernähren? Eine 2023er Studie fand auf diese Frage eine klare Antwort.

Werden bei einer rein regionalen Ernährung alle in und um München satt? Dieser Frage ging eine neue Studie des Leibniz-Zentrums Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. vom Februar 2023 nach. Außerdem wollten die Forschenden wissen: Klappt eine rein regionale Ernährung auch, wenn Landwirtschaft nur ökologisch betrieben wird, und alle Moore dem Klima zuliebe wiedervernässt werden?

Die Forschenden haben nicht nur berechnet, ob bei einer rein regionalen Ernährung alle in und um München satt werden können. Sie haben auch verschiedene Szenarien untereinander abgeglichen:

  • Rein ökologische versus rein konventionelle Landwirtschaft
  • Aktuelle Mengen an Lebensmittelverschwendung versus stark reduzierter Essensabfall
  • Traditionelle versus flexitarische Ernährung*

Übrigens: Hopfen wurde wegen seiner wichtigen Bedeutung für die regionale Wirtschaft bei den Berechnungen ausgeschlossen.

Das wichtigste Ergebnis

Das wichtigste Ergebnis: Ja! Wir könnten uns in München rein regional und rein bio ernähren.

Zwar wird für ökologische Landwirtschaft erstmal mehr Fläche benötigt. Der Umkreis, aus dem wir die Lebensmittel beziehen müssten, damit alle satt werden, ist also etwas größer als bei konventioneller Landwirtschaft. Doch wenn die Münchner:innen sich klimafreundlicher ernähren – sprich: weniger Fleisch und weniger Lebensmittel im Müll – wird dieser Umkreis wieder kleiner; kleiner sogar als mit konventioneller Landwirtschaft bei einem Status Quo in Sachen Fleischkonsum und Lebensmittelverschwendung.

Wir von VollCorner tun unseren Teil, indem wir Münchner:innen die Produkte anbieten, die es möglich machen: Wann immer wir können, beziehen wir unsere Produkte regional und haben eine große Auswahl an veganen und vegetarischen Bio-Fleischersatzprodukten, die es leichter machen, statt zu Leberkäs mal zu Soja zu greifen. Mit einem Stück Allgäuer Tempeh der tempehmanufaktur zum Beispiel bekommst du deine Dosis gesunder Hülsenfrüchte und gleichzeitig einen deftigen Fleischersatz.

Fazit: Auch bei rein ökologischer Landwirtschaft produziert das Land um München mehr als genug Lebensmittel für alle Anwohner:innen. Es ist also keinesfalls notwendig, durch konventionelle Landwirtschaft die Fläche „effizienter“ zu nutzen, um lokal alle zu ernähren.

Im Modell wird übrigens davon ausgegangen, dass "exotische" Güter wie Kaffee, Kakao und Bananen weiterhin importiert werden.

Weniger Tierprodukte und Lebensmittelabfälle schaffen zusätzlichen Spielraum

Benötigtes Einzugsgebiet für eine rein regionale Ernährung Münchens – je nach Ernährungsweise und Bewirtschaftungsform.

Ein weiteres Ergebnis der Modellstudie, das Klimaschützer:innen optimistisch stimmen dürfte: Bayern braucht keine trockengelegten Moore als Anbaufläche, um mit ökologischem Landbau alle zu versorgen. Hier fassen wir euch die wichtigsten Zahlen und Erkenntnisse zusammen:

  • Bei einer regionalen Versorgung innerhalb von Oberbayern, Niederbayern und Schwaben bleibt mehr als genug für den lokalen Verbrauch übrig: Wir könnten – selbst wenn alles bio ist – etwa 1,2-mal so viel produzieren, wie wir lokal verbrauchen.
  • Wenn jede:r im Schnitt nur noch halb so viele Tierprodukte und dafür doppelt so viel Gemüse sowie mehr Hülsenfrüchte und Nüsse isst, könnten wir konventionell 172 % und rein ökologisch sogar 165 % von dem produzieren, was wir verbrauchen.
  • Wenn alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette, von Landwirt:innen bis Verbraucher:innen, Lebensmittelabfälle weitgehend vermeiden, bleibt 25 % mehr Fläche für alternative Nutzung oder den Naturschutz übrig.
  • Moorflächen werden derzeit mitunter für die Landwirtschaft genutzt. Doch dafür mussten sie trockengelegt werden. Das führt dazu, dass sie ihre wichtigere Funktion nicht mehr ausfüllen können: Im natürlichen, nassen Zustand sind Moore ausgezeichnete Kohlenstoffspeicher. Dem Klimaschutz zuliebe müssen wir alle Moore wiedervernässen. Das würde das der bayerischen Fähigkeit, sich selbst zu versorgen, auch kaum schaden (9,89% bzw. 7,25%).

Selbst wenn das Münchner Umland diese ehemaligen Moorflächen als Anbaufläche ‚verliert‘, könnten Landwirt:innen also noch genug für den lokalen und den globalen Markt produzieren – an den Weltmarkt gehen dann etwa 10 bis 50 % der regional verkauften Menge. Ein Beispiel: Pro 10 Kilo innerhalb Münchens verkauftem Spargel könnten ein bis fünf Kilo in andere Regionen Deutschlands gehen.

Wusstest du, dass Öko-Landbau jährlich Milliarden spart? Lies mehr darüber in unserem Beitrag: Warum Bio kein Luxus ist

Der Grüne Bundestagsabgeordnete Karl Bär, Auftraggeber der Studie, sagte dazu: „Frisch geerntete, kurz transportierte Bio-Lebensmittel aus lokaler Landwirtschaft sichern Arbeitsplätze, die Versorgung in Krisenzeiten und gute Beziehungen von Stadt und Land. Die Studie ist mehr als eine theoretische Berechnung; sie ist eine Einladung, etwas zu verändern.“

Was das für deinen Einkauf bedeutet

Zusammengefasst heißt das: Als Münchner:in regionale Produkte aus Öko-Anbau zu kaufen, lohnt sich! Denn damit unterstützt du Betriebe, die auf kurze Lieferwege und eine umweltfreundliche Bewirtschaftung unserer Flächen achten. Und gerade darauf legt VollCorner seit seiner Gründung 1988 besonderen Wert.

Auf unserer neuen interaktiven RegioMap kannst du entdecken, woher wir unsere Produkte aus dem Umland beziehen und die Hersteller mit nur einem Klick direkt besser kennenlernen.

 

*in der Studie definiert durch: halb so viel Konsum von Tierprodukten, doppelt so viel Gemüse, fünfmal so viele Nüsse und 32-mal so viele Hülsenfrüchte

Quelle (Studie hier zum Download): oekomodellregionen.bayern/nachrichten/2699/muenchen-isst-regional


Regional? Heißt bei uns „direkt ums Eck“

Wegpfeiler der die Entfernung zu unseren Gemüselieferanten anzeigt

Was heißt für VollCorner eigentlich „Voll regional“? Anhand von 7 beliebten Sorten zeigen wir dir ganz genau, wo unser Gemüse aus dem Umland herkommt.

„Bio“ ist bei Lebensmitteln ein geschützter Begriff. Es darf sich also nur Bio nennen, was mindestens nach den EU-Richtlinien offiziell zertifiziert ist. Bei Regionalität ist das anders – denn es ist gar nicht richtig festgelegt, was das bedeutet. Ist zum Beispiel ein Kohl aus Österreich weniger regional als ein Kohl aus Norddeutschland, obwohl er näher an München wächst? Je nach Händler könnte sich die Antwort darauf stark unterscheiden.

Wir bei VollCorner sind stolz darauf, was bei uns ein „Regional“-Schildchen bedeutet: Das Produkt kommt aus dem Münchner Umland. Auf unserer Regiomap kannst du dir anschauen, wo unsere regionalen Partner sitzen: Vom Biohof Laurer im Nordosten hinter Landshut bis zum Bicklhof in Peiting im Südwesten reicht unser regionales Netzwerk beispielsweise – das sind gerade einmal etwa 200 Kilometer Spanne.

Viele Gemüsesorten genießen bei uns eine besonders kurze Anreise von ihren Feldern in unsere VollCorner Regale. Das gilt vor allem, wenn sie von Höfen stammen, die Mitglieder von TAGWERK sind – eine regionalen Erzeuger- und Verbraucher-Genossenschaft und einer unserer Großhändler.

Bauern, Gärtner und Imker, eine Mühle und mehrere Bäckereien und Käsereien bei TAGWERK wirtschaften alle nach den strengen Richtlinien der Anbauverbände Naturland, Bioland oder Demeter. TAGWERK versorgt VollCorner also nicht nur mit regionalen Köstlichkeiten, sondern auch mit besonders hochwertigen und umweltfreundlichen Lebensmitteln.

Wir freuen uns darüber, wie viele beliebte Gemüsesorten wir – vor allem während deren Saison – aus dieser direkten Nähe anbieten können. Hier 6 Beispiele:

Der Obergrashof in Dachau

Diese drei gesunden Blattgemüse kommen, wann immer möglich, direkt vom Obergrashof nahe Dachau in unsere Märkte. Der Hof liegt vor den Toren Münchens, ist also nur etwa 20 km von der Stadt entfernt. Mit nur einer kurzen Radtour kommst du zum Beispiel schon bei diesem Gemüselieferanten an.

1. Grünkohl: Das eher typische Wintergemüse bekommen wir vom Obergrashof auch im Sommer. Das liegt daran, dass der Grünkohl – entgegen weitläufiger Meinung – gar keinen Frost braucht, um zu wachsen. Der Frost macht die grünen Blätter, in Kombination mit Sonnenlicht, lediglich etwas süßlicher. In unseren Gemüseregalen findest du also nicht nur das ganze Jahr über Grünkohl, sondern auch das ganze Jahr über aus nächster Nähe.

2. Kopfsalat: Vielleicht hast du es auf unserer Homepage oder unserem Instagram-Kanal schon gesehen: In einem Kurzvideo zeigen wir, wie der Feldsalat vom Obergrashof in nur 24 Stunden in unsere Märkte kommt: Er wird direkt auf dem Feld gewaschen – wodurch das Feld gleichzeitig bewässert wird – kurz beim Obergrashof zwischengelagert und von dort an alle Filialen geliefert.

Der Fritzhof in Hallbergmoos

Der Fritzhof ganz früher.

3. Wirsing: Im Winter findest du bei VollCorner Bioland-Wirsing vom Fritzhof im nördlichen Münchner Grüngürtel, genauer in Hallbergmoos. Auf 15 Hektar wächst der grüne Kohl als eine von 15 Feldgemüsesorten. Wirsing ist besonders reich an Vitamin C und schmeckt mit Senfrahm-Soßen besonders lecker!

4. Lauch: Auch mit Lauch versorgt uns der Fritzhof im Erdinger Moos. Er ist Teil vom typischen Suppengemüse und darf in klassischen winterlichen Eintöpfen auf keinen Fall fehlen. Küchentipp: Verarbeitest du nicht die gesamte Stange Lauch sofort, kannst du ihn in dünnen Scheiben – und gut abgewaschen – kurz blanchieren und dann portionsweise einfrieren. So behält er Farbe, Geschmack und Konsistenz bestmöglich bei.

5. Rosenkohl: Der Kohl, der die Gemüter spaltet. Früher bei Oma hat man ihn so gut wie nur gedünstet bekommen, doch mittlerweile wissen kreative Köch:innen: Im Curry, mit japanischer Miso-Paste, eingemacht oder als Püree überzeugt das Wintergemüse auch diejenigen, die ihn sonst immer am Tellerrand liegen gelassen haben.

Schrobenhausener Biohof Fuchs

Alexander & Eva Fuchs

6. Kartoffeln: Vom Biohof Fuchs kommt eine Auswahl an Kartoffeln in Bioland-Qualität: Frühkartoffeln (ab Ende Mai), Speisekartoffeln (bis Ende Mai) sowie Pflanzkartoffeln.

7. Schwarzwurzel: Der sogenannte „Winterspargel“ lässt sich zwar wirklich im Winter ernten, hat aber eigentlich nichts mit Spargel zu tun. Weil er aber ähnlich lang und geschält so weiß wie Spargel ist, nennt man ihn umgangssprachlich so. Diese alte Gemüseart gedeiht auf den sandig-humosen Schrobenhausener Böden gut.

Übrigens: Nur wenige Betriebe bauen die gesunde Wurzel in großem Umfang an, und der Biohof Fuchs tut es sogar 100 % Bio.

Du willst wissen, wann du diese Sorten in unseren Gemüseregalen findest? In unseren monatlichen Saisonkalendern kannst du das ganz genau nachlesen: Die Schwarzwurzel ist zum Beispiel im November- und im Dezember-Saisonkalender vertreten.


Saisonkalender September

Im September freuen wir uns über Kürbis, Physalis, Rettich, Rote Bete, Sellerie, Mangold, Radicchio, Pastinaken und vieles mehr!*

Hier kannst du den VollCorner September-Saisonkalender herunterladen.

*Die Verfügbarkeit von unserem erntefrischen, regionalen Gemüse ist immer auch vom Wetter abhängig.

Saisonkalender September

 


Servus Lehel

VollCorner wächst weiter: Am 18. Juni 2026 eröffnen wir unseren 21. Biomarkt – mitten im Herzen des Stadtteils Lehel. Gleich an der U-Bahn-Haltestelle Lehel entsteht in der Triftstraße 2 ein neuer VollCorner, um das Viertel mit Bio-Lebensmitteln zu versorgen.

Attraktiver Standort im Herzen Münchens

VollCorner Markt im Lehel von Außen

Erstmals eröffnen die beiden neuen Geschäftsführer Paul Pfaff und Stefan Berktold einen neuen VollCorner Markt – die letzte Neueröffnung ist etwa drei Jahre her. Die Wahl fiel auf die ehemaligen Räumlichkeiten der Hypovereinsbank in der Triftstraße 2 mit Eingang an der Ecke zur Robert-Koch-Straße. Wir werden der erste Biomarkt im Lehel sein und freuen uns sehr darauf, die Nachbarschaft mit 100 % Bio zu versorgen!

Von der Bankfiliale zum Biomarkt

Mann der die Wand fliest

In den vergangenen Wochen hat sich auf unserer Baustelle viel getan. Wo früher noch eine Bankfiliale war, wächst Schritt für Schritt ein moderner VollCorner Biomarkt heran. Vom ersten Rohbau bis hin zu den letzten Feinarbeiten gibt es jede Menge zu tun.

Wände wurden verspachtelt und gestrichen, Fliesen gelegt, die Elektrik installiert und unzählige Details abgestimmt. Aus einer leeren Fläche wird nach und nach ein echter Markt - und auch von außen erkennt man inzwischen ganz deutlich: Hier entsteht ein VollCorner Markt.

Gewohnt vielfältiges Sortiment in moderner Einkaufsumgebung

Natürlich ist der neue VollCorner wieder mit dem Wichtigsten ausgestattet:

  • großzügige Obst- und Gemüseabteilung
  • Bedientheke für Backwaren, Käse und Antipasti, frisch gepresste Säfte und Kaffeespezialitäten
  • Weinabteilung

Ein frisch saniertes Inneres, eine große Fensterfront und natürlich unser kompetentes Lehel Team sorgen dafür, dass du dich beim Einkaufen rundum wohlfühlst.

Folge uns auf Social Media für mehr Einblicke

Baustelle mit noch leeren Regalen

Von der Planung bis zur Umsetzung steckt hinter allem ein intensiver und spannender Prozess. Wenn du bis zur Eröffnung noch mehr hinter die Kulissen blicken, die Baustelle begleiten und keine Infos zur Neueröffnung verpassen möchtest, dann folge uns unbedingt auf unseren Social-Media-Kanälen!

Ab dem 18. Juni freuen wir uns darauf, dich persönlich vor Ort willkommen zu heißen und dir unseren neuen Markt zu zeigen.


Saisonkalender Mai

Saisonkalender Mai

Saisonkalender Mai

Es geht wieder los! Jetzt gibt es immer mehr Gemüse direkt vom Feld aus der Region. Von Spargel über Rhabarber bis hin zu Kohlrabi und mehr. Unser Saisonkalender gibt dir eine Übersicht was gerade auf besonders kurzem Wege in unsere Märkte kommt.*

Hier kannst du den VollCorner Mai-Saisonkalender herunterladen.

*Die Verfügbarkeit von unserem erntefrischen, regionalen Gemüse ist immer auch vom Wetter abhängig.

Saisonkalender Mai

 


Saisonkalender-April

Saisonkalender April

Saisonkalender-April

Im April beginnt die Saison für eine Vielzahl von Gemüsesorten aus unserem Münchner Umland, darunter grüner Spargel, Rhabarber, Radieschen und Frühlingszwiebeln.

Unser Saisonkalender gibt dir eine Übersicht.*

Hier kannst du den VollCorner April-Saisonkalender herunterladen.

Du suchst Inspiration beim Kochen? Hier geht es zu unseren Rezeptideen.

*Die Verfügbarkeit von unserem erntefrischen, regionalen Gemüse ist immer auch vom Wetter abhängig.

Saisonkalender April

 


Pfandautomat im VollCorner Schwanthalerhöhe

Reo Kosmetik-Rückgabe

Pfandautomat im VollCorner Schwanthalerhöhe

Seit Ende 2025 testet reo (reo-reuse.de), die digitale Plattform für nachhaltige Verpackungslösungen im Körperpflegebereich, bei VollCorner die Rücknahme von Kosmetikverpackungen der Marken lavera, Kneipp, Sante und Logona an Pfandautomaten.

Für Kund:innen ist der Prozess denkbar einfach: Sie können die leeren Verpackungen einfach beim Einkauf am Pfandautomat zurückgeben und bekommen dafür 29 Cent pro Verpackung – in der Testphase sogar geschenkt, da der Pfand vorher nicht gezahlt werden muss.

Mittlerweile gibt es schon in fast der Hälfte aller VollCorner Märkte einen Pfandautomaten dafür.

In diesen 9 Märkten gibt es Pfandautomaten

Alle VollCorner Pfandautomaten nehmen auch die teilnehmenden Produkte zur reo Kosmetikrückgabe:

  • VollCorner Biomarkt Allach · Franz-Nißl-Str. 41
  • VollCorner Biomarkt Neubiberg · Hauptstr. 19
  • VollCorner Biomarkt Obermenzing · Pasing Kaspar-Kerll-Straße 47
  • VollCorner Biomarkt Gauting · Leutstettener Str. 2
  • VollCorner Biomarkt Maxhof · Maxhofstr. 17
  • VollCorner Biomarkt Schwanthalerhöhe · Schwanthalerstr. 111
  • VollCorner Biomarkt Bogenhausen · Warthestr. 1
  • VollCorner Biomarkt Solln · Wolfratshauser Str. 204
  • VollCorner Biomarkt Großhadern · Würmtalstr. 95

Stand März 2026


Saisonkalender März

Der Frühling steht vor der Tür und wir freuen uns darauf! Schnittlauch, Kresse, Postelein und vieles mehr gibt es im März.

Unser Saisonkalender gibt dir eine Übersicht.*

Hier kannst du den VollCorner März-Saisonkalender herunterladen.

*Die regionale Verfügbarkeit ist auch immer von weiteren Faktoren wie dem Wetter abhängig.

 


Saisonkalender Februar

Saisonkalender Februar

Saisonkalender Februar

Auch im Februar gibt's in allen VollCorner Biomärkten Wintergemüse aus dem Münchner Umland. Zum Beispiel Grün- und Schwarzkohl, Rosenkohl, verschiede Kressesorten und mehr!

Unser Saisonkalender gibt dir eine Übersicht.*

Hier kannst du den VollCorner Februar-Saisonkalender herunterladen.

*Die regionale Verfügbarkeit ist auch immer von weiteren Faktoren wie dem Wetter abhängig.

Hier geht es zu unserer Rezepte-Seite.

Saisonkalender Februar